Psychologische Eignungsfeststellung

Die psychologische Eignungsfeststellung bietet die Möglichkeit, konkrete Aussagen über die berufliche Eignung im Hinblick auf eine geplante berufliche Rehabilitationsmaßnahme (z. B. Umschulung, Reintegrationsmaßnahme, Zusatzqualifizierung) zu treffen. Dabei werden die persönlichen Interessen und allgemeinen intellektuellen Leistungsschwerpunkte ebenso berücksichtigt wie die gesundheitliche Situation auf Grundlage der vorliegenden ärztlichen Gutachten.
 
Ablauf
Die psychologische Eignungsuntersuchung dauert insgesamt etwa 5 Stunden und beinhaltet:
  • Ein Explorationsgespräch anhand eines strukturierten psychologischen Interviews, in dem der schulische und berufliche Werdegang, gesundheitliche Einschränkungen (Eignungsrisiken) und psychosoziale Bedingungen soweit sie für die berufliche Rehabilitation relevant sind, erhoben werden.
  • die Erfassung der beruflichen Interessenschwerpunkte und Neigungen.
  • die Arbeitsmedizinische Untersuchung.
  • die Erfassung des Leistungspotenzials mit Hilfe standardisierter, psychologischer Testverfahren.
  • das persönliches Abschlussgespräch mit Rückmeldung der Ergebnisse.
  • den Bericht für den Auftraggeber (Kostenträger).
Verwendete Testverfahren
Es werden intellektuelle Fähigkeiten erhoben, die Aussagen über die möglichen beruflichen Potenziale ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe von Tests, welche beispielsweise die allgemeine intellektuelle Leistungsfähigkeit, Merkfähigkeit sowie räumliches Vorstellungsvermögen erfassen. Alle verwendeten psychologischen Testverfahren sind standardisiert und gewährleisten somit maximale Objektivität, Validität (Gültigkeit) und Reliabiltiät (Zuverlässigkeit). Hierdurch wird eine transparente Darstellung der Ergebnisse, sowohl dem Teilnehmer als auch dem Auftraggeber gegenüber ermöglicht.
 
Entscheidungsrichtlinien
Die konkreten Empfehlungen für bestimmte berufliche Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen anhand festgelegter Kriterien. Diese Kriterien wurden von erfahrenen Psychologen und Fachleuten aus spezifischen Berufsbereichen entwickelt. Berücksichtigt werden dabei das erfasste Fähigkeits-Potenzial, die beruflichen Interessen sowie gesundheitliche und psychosoziale Hintergründe. Diese Faktoren werden den speziellen Anforderungen bestimmter beruflicher Tätigkeiten bzw. bestimmter beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen gegenüber gestellt.

Gutachten für den Auftraggeber
In einem abschließenden Bericht werden die Befunde der psychologischen Testverfahren unter Berücksichtigung der persönlichen Interessen, der gesundheitlichen Einschränkungen und der psychosozialen Situation zusammengeführt. Es können Aussagen über die intellektuelle Leistungsfähigkeit und den Schwerpunkt der Leistungsfähigkeit, im Hinblick auf mögliche berufliche Rehabilitationsmaßnahmen getroffen werden. Bei Bedarf werden Fördermaßnahmen bzw. ergänzende Eignungsabklärungen empfohlen.

Zielgruppe:

Rehabilitand(en/innen), UmschülerInnen, SelbstzahlerInnen

Abschluss:
Abschlussbericht

Fördermöglichkeiten:
Reha

Termine & Anmeldung

Beginn Ende weitere Infos  
Termin: auf Anfrage

Veranstalter:
BFZ Berufsförderungszentrum Peters GmbH
Neisseweg 2 - 10
84478 Waldkraiburg
Tel.: 08638/69-136
Fax: 08638/69-180

Dauer: 1 Tag

Vollzeit

Plätze: frei