Industriemechaniker PLUS

Industriemechaniker sind aufgrund ihrer Tätigkeiten im Bereich der Herstellung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Baugruppen und Funktionseinheiten qualifiziert. Sie bauen, reparieren und warten Werkzeuge, Maschinen und Apparate. Die Arbeiten werden überwiegend anhand technischer Zeichnungen, Konstruktionsunterlagen sowie mündlicher und schriftlicher Anweisungen durchgeführt. Dabei werden Bauteile aus den verschiedensten Metallen und Nichtmetallen hergestellt. Mit spanender Fertigung wie Drehen, Fräsen, Schleifen und den verschiedensten Fügetechniken sind sie ebenso vertraut wie mit dem Montieren und Justieren von Bauteilen.
Bei der Instandhaltung wählen sie geeignete Prüfverfahren und Prüfmittel aus, ermitteln Störungsursachen und schaffen Abhilfe. Sie entwickeln auch CNC-Programme und fertigen Einzel- und Serienteile auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen.
Aufgrund seiner Vielfältigkeit gehört der Industriemechaniker zu den wichtigsten Berufen in der Metallverarbeitung bzw. -bearbeitung.
Die Einsatzgebiete sind hauptsächlich in folgenden Bereichen zu finden: Feingerätebau, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung sowie Automatisierung.

Zielgruppe:

Rehabilitand(en/innen), Bildungsgutscheininhaber, SelbstzahlerInnen

Voraussetzungen:
  • Bestehen des beruflichen Eignungstestes (bei Bedarf)
  • Logisches Denkvermögen, räumliches Vorstellungsvermögen
  • Interesse am Umgang mit technischen Geräten und Maschinen
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit
  • PC-Kenntnisse MS Office 2010 und ausreichende Deutschkenntnisse
    (Wort und Schrift)
Für den Umgang mit Metallen bzw. Lösungsmitteln und Fetten dürfen keine körperliche Beeinträchtigungen vorliegen.

Zugang zum Arbeitsmarkt:

Ein intensives Bewerbungstraining bereitet die künftigen Fachleute auf die nachfolgende Arbeitsplatzsuche vor. Darüber hinaus werden Absolventen auch nach Ausbildungsende bei der Arbeitsplatzsuche aktiv unterstützt. Einsatzmöglichkeiten sind in allen produzierenden Zweigen der Industrie, des Maschinen-und Fahrzeugbaus, des Handwerks oder auch einschlägigen Bereichen des öffentlichen Dienstes gegeben.

Ihr Nutzen :
Um Sie zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu führen, gibt es in der Ausbildung folgende Förderangebote in Kleingruppen:
  • Ausbildungsbezogener Stützunterricht
  • Deutschunterricht in verschiedenen Kursniveaus
  • Lernen lernen
  • Bewerbungstraining
  • Intensive Prüfungsvorbereitung

Ein Job- und Bildungscoach berät Sie bei Bedarf während der Ausbildung und dem Praktikum und leitet notwendige Unterstützungsmaßnahmen ein.

Inhalte:
  • Nach einer soliden Metallgrundausbildung werden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich konventionellesFräsen, Drehen und Schleifen vermittelt.
  • Danach werden Einzelteile an den verschiedensten Werkzeugmaschinen hergestellt, die zu einer funktionierenden Einheit zusammengebaut werden.
  • Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten von elektro-pneumatischen oder hydraulischen Geräten und Anlagen sowie anfallende Reparaturen sind weitere Bestandteile der Ausbildung.
  • Ein Schwerpunkt liegt auf der theoretischen und praktischen CNC-Ausbildung an bahngesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen, unterstützt vom Arbeiten an steuerungsidentischen Simulatoren.
  • Einführung in das Qualitätsmanagement.
  • Praktikum
    Ein 3-monatiges Betriebspraktikum gibt Ihnen Gelegenheit, das in der Ausbildung Erlernte anzuwenden und zu vertiefen. Sie erhalten Einblicke in betriebliche Arbeitsabläufe, sammeln Erfahrungen im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten und lernen ihre eigenen Möglichkeiten und den Arbeitsmarkt realistisch einzuschätzen.

Abschluss:
Abschlussprüfung vor der IHK

Fördermöglichkeiten:
Bildungsgutschein, Reha

Termine & Anmeldung